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Praktika, Freiwilligenarbeit, interkulturelles Lernen in Tansania, Sansibar, Indien, Marokko, Israel, Nicaragua, Bolivien, China, Ghana, Japan u.a.

Nachwuchs in der Schildkrötenstation in Sansibar

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Unsere Teilnehmerinnen Emily und Elisabeth sind derzeit gemeinsam mit anderen Freiwilligen in der Meeresschildkrötenstation in Sansibar tätig und konnten live das Schlüpfen zahlreicher kleiner Schildkrötenbabys erleben. 

Die Meeresschildkrötenstation in Nungwi hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Populationen der Schildkröten rund um das Archipel zu schützen. Zu diesem Zweck werden hin und wieder Nester der umliegenden Insel geborgen, damit die Quote der Überlebenden Tiere erheblich gehoben werde kann. Dieses Mal durften wir dabei sein!

Wir sind nach Tumbatu Island gefahren, um dort nach Nestern zu suchen. Die Insel ist für Touristen nicht zugänglich, weshalb es natürlich eine umso größere Ehre für uns war, dort mit gehen zu dürfen.

Wirklich ein Nest zu finden, ist dann aber doch sehr selten, weshalb wir uns einfach auf einen schönen Ausflug freuten, aber unsere Hoffnungen auf einen Fund recht klein hielten.

Wir haben dann an diesem unglaublich schönen Strand nach den Nestern geschaut und beim dritten Versuch auch ein frisches gefunden. Da das Nest sehr nah an der Wasserkante gebaut war, mussten wir es evakuieren und haben es mit in unsere Station genommen. Die Eier sind recht tief eingegraben, weshalb man vorsichtig seinen Weg zu Ihnen graben muss. Wenn man dann auf der Höhe der Eier ist, wird jedes einzelne in eine Wanne, die mit Sand aufgefüllt war, gelegt. Die sehr weichen kleinen Eier durften dabei nicht gedreht oder beschädigt werden, damit es die Babys nicht beeinträchtigte.

Dabei schlüpften schon einige Frühchen, sodass wir live bei einer Schildkrötengeburt dabei sein konnten. Das zu sehen, war wahnsinnig spannend und wie gesagt extrem selten, dass Volontäre dabei sein konnten. Als wir alle 75 Eier für den Transport vorbereitet hatten, sind wir dann noch die Fischernetze um die Insel abgetaucht, um auch dort (wenn nötig) Tiere zu bergen, zum Glück fanden wir keine auf.

Schon zwei Tage darauf sind fast alle Tiere geschlüpft und nach 24 Stunden im Sand, in denen sich der Bauchpanzer schließen muss, sind die Tiere jetzt im Wasser. Es bedarf noch einiger Übung sich im Wasser zu orientieren, aber soweit sehen alle 75 Babys ganz gut aus.

Unglaublich, an so einem Naturschauspiel Teil haben zu dürfen!

Hier findest du die Infos zu diesem Program! 

 

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