Deine umweltfreundliche Reise-Packliste!

Reisen kann eine Belastung für die Umwelt sein. Mit ein paar wohlüberlegten Reiseprodukten kannst du jedoch deinen ökologischen Fußabdruck verringern und deinen Reisekoffer umweltbewusster gestalten! Jede Woche geben wir dir hier Tipps und Hinweise zu umweltfreundlichen Alternativen für deine Packliste.

Mit jeder Kaufentscheidung nimmst du Einfluss auf die Zukunft, in der du leben möchtest. Für deine Reisepackliste bedeutet dies – ob Kleidung, Schuhe, Toilettartikel oder elektronische Geräte –  die Auswahl des verwendeten Materials, die Menge der zur Herstellung benötigten Ressourcen, die Verwendung von potenziell schädlichen Zusatzstoffen, die biologische Abbaubarkeit des Endproduktes und nicht zuletzt der Produktionsprozess und die damit verbundenen Sicherheits- und Sozialstandards – all diese Faktoren haben Einfluss auf die Umwelt, in der wir leben! Du als Konsument_in kannst dabei helfen, Hersteller zu unterstützen, die Wert auf umweltfreundliche und sozialverträgliche Praktiken legen.

Lass dich keinesfalls durch die Vielfalt der Möglichkeiten einschüchtern: Ob Hersteller, die sich um CO2-Ausgleich bemühen, umweltfreundliche Verpackungen verwenden, möglichst regional produzieren, faire Löhne zahlen, auf erneuerbare Energien zurückgreifen, auf recycelte Fasern setzen oder soziale Projekte finanziell unterstützen – am Ende entscheidest du selbst, welche Aspekte dir am meisten am Herzen liegen. Es gibt wohl kaum ein Produkt oder einen Hersteller, der in jeder Hinsicht perfekt ist. Stattdessen zählt der Versuch, sich bewusst um umweltfreundlichere Lösungen zu bemühen.

Es geht auch nicht darum, deine alte Reisausstattung komplett zu entsorgen. Vielmehr dient dieser Blog als Anregung, bei nötigen Neuanschaffungen Schritt für Schritt auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen.

Kleidung

Wusstest du, dass  Textilien auf Mülldeponien am meisten Platz beanspruchen und dass es hunderte von Jahren dauert, bis sie vollständig abgebaut sind? Der einzige Weg, die Umwelt durch die Textilindustrie nicht zu belasten, besteht darin, keine neue Kleidung mehr zu kaufen. Dies ist wohl für die meisten von uns keine realistische Alternative. Wie können wir also einen Unterschied machen der der Umwelt zugute kommt, ohne aber auf Komfort und Stil verzichten zu müssen und unser Budget zu überlasten?

Überdenke jeden Kleiderkauf und entscheide bewusst, ob er auch wirklich notwendig ist. Eine gute Möglichkeit, bewusst weniger zu kaufen ist es, auf zeitlose Design umzusteigen, die nicht bloß für kurze Zeit tragbar sind. Praktische für den Reisekoffer sind Mehrzweckartikel wie z.B. Kleider, die auch als Pullover getragen werden können.

Welche Kleidung brauche ich eigentlich wirklich auf reisen?

  • T-Shirts
  • Langarmshirts
  • Hosen (lang, kurz)
  • Sportbekleidung (Oberteil, Shorts oder Hose)
  • Socken
  • Badebekleidung
  • Unterwäsche
  • Passende Bekleidung für deine Praktikums- oder Freiwilligenstelle

Für Frauen:

  • Multifunktionsartikel: z.B. Kleider, die auch als Röcke getragen werden können
  • Sarong / Pareo (großes, luftiges Strandkleid)
  • Leggings (zum Unterziehen unter Kleider und Röcke in kulturell sensiblen Regionen und Ländern)

Achte bitte bei der Auswahl deiner Kleidung auch auf kulturelle Besonderheiten in deinem Gastland. In vielen muslimischen Ländern oder in ländlichen Regionen ist es eventuell unpassend, sich zu freizügig zu kleiden. Verzichte daher auf kurze Shorts, tief dekolltierte T-Shirts und transparente Materialien.

Welche Fasern und Materialien werden derzeit für ökofreundliche Kleidung verwendet?

Baumwolle: Dabei handelt es sich um die in all unseren Kleidungsstücken am häufigsten verwendete Faser. Konventionelle Baumwolle braucht jedoch große Mengen Wasser, Herbizide, Insektizide und Pestizide, die eine Gefährdung für die Gesundheit der Farmarbeiter und für unser Ökosystem darstellen. Darüber hinaus laugt Baumwolle die Böden stark aus. Auch Bio-Baumwolle verbraucht viel Wasser und trägt zur Degeneration der Böden bei; zumindest werden aber keine Chemikalien im Anbau und bei der Herstellung verwendet.

Bambus: Bambusfasern liegen im Öko-Trend. Kein Wunder – die Pflanze besitzt viele umweltfreundliche Eigenschaften: Bambus ist nicht nur die am schnellsten wachsende Pflanze der Welt, sondern reinigt auch die Luft beim Anbau, trägt zur Erholung der Böden bei und benötigt in der Regel keine chemischen Düngemittel oder Pestizide. Darüber hinaus ist der Wasserverbrauch wesentlich geringer als bei Baumwolle. Die konventionelle Umwandlung von Bambusholz in Bambusfaser benötigt mehrere giftige Chemikalien. Hersteller können jedoch auch auf eine ökologische Behandlung ausweichen. Ob dies der Fall ist, wird üblicherweise auf der Produktwebsite kenntlich gemacht.

Hanf: Hanf benötigt wenig Wasser benötigt und seine Reifung dauert nur wenige Wochen. Da Hanf von Natur aus resistent gegen Schädlinge ist, werden keine Pestizide und Insektizide benötigt. Hanfstoffe sind stärker als Baumwolle, strapazierfähig und bequem. Je mehr du den Stoff trägst, desto weicher wird er.

Leinen oder Flachsfasern: Beide sind biologisch abbaubar, benötigen keine Chemikalien während des Anbaus und haben starke Fasern. Wenn sie getragen werden, nehmen sie Feuchtigkeit auf, fühlen sich auf der Haut kühl an und halten leicht hohen Temperaturen stand.

Tencel: Tencel wird aus Eukalyptusbäumen hergestellt. Die Pflanzen kommen mit wenig Wasser aus und benötigen keine Pestizide oder Insektizide. Achte darauf, dass das Holz aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald stammt. Tencel ist weich, leicht, atmungsaktiv und langlebig.

Lenpur: Die Grundlage für diese Planzenfaser ist Zellulose, die aus dem Rückschnitt von Bäumen in der Forstwirtschaft gewonnen wird. Zur Herstellung muss daher kein einziger Baum oder Bambus gefällt werden! Kleidung aus Lenpur ist weich und fühlt sich ähnlich an wie Kaschmir. Sie wirkt wärmeregulierend und geruchsneutralisierend.

Recycelte Materialien: Kleidung kann auch aus allen Arten recycelter Kunststoffe hergestellt werden, von recyceltem Polyester bis hin zu Fleece und Baumwollgarn. So können beispielsweise recycelte Plastikflaschen mit Baumwolle oder anderen Materialien gemischt werden, um ein weiches Gewebe herzustellen. Recyceltes Baumwollgarn kann aus T-Shirt-Fabriken gewonnen und erneut gesponnen werden. Einerseits ist es eine großartige Möglichkeit, das bereits produzierte Material wiederzuverwenden und damit wertvolle Ressourcen einzusparen. Kristisch zu sehen ist jedoch die chemische Vorbehandlung der Materialien, die bei jedem Waschgang zu Mikroplastikproblematik beitragen.

Welche Outdoor-Ausrüstung brauche ich?

  • Regenjacke / Windjacke / wasserdichte Jacke
  • Fleecejacke
  • Wanderhose

Outdoor-Ausrüstung muss wasserdicht, langlebig, leicht und schnell trocknend sein. Bei den meisten Outdoor-Artikeln werden diese Eigenschaften durch die Verwendung von PFCs (polyfluorierte Chemikalien) erreicht. Studien zeigten, dass PFCs aus dem Outdoor-Material in der Luft verdampfen und bereits in abgelegenen Bergseen und Schnee gefunden wurden. Die Chemikalien können sich dann in lebenden Organismen ansammeln, wo die langfristigen Auswirkungen auf den menschlichen Körper noch unbekannt sind. Viele Marken haben bereits auf PFC-freie Technologien umgestellt und verwenden andere umweltfreundliche Alternativen, wie z. B. recyceltes Polyester, recyceltes Gummi für Schuhe und farbstofffreie Membranen.

Schuhe

  • Sportschuhe
  • Flip Flops
  • Sandalen
  • Eventuell auch Wanderschuhe, wenn du viel draußen unterwegs sein wirst

Schuhsohlen und ihr Dämpfungssystem bestehen normalerweise aus synthetischem Gummi (auf Erdölbasis). Darüber herrschen gerade bei der Produktion von Schuhen in vielen Ländern, z.B. in Asien unfaire soziale und gesundheitsgefährdende Produktionsstandards.

Zum Glück gibt es auch eine große Auswahl an verantwortungsvoll gefertigten Schuhen! Achte auf die Marke und ob eine Fairtrade-Zertifizierung besteht oder eine Zertifizierung durch andere unabhängige Sozial- und Umweltprüfstellen. Im Hinblick auf das Material gibt es eine große Auswahl: Anstatt zu synthetischem Kautschuk zu greifen, können Schuhe aus Naturkautschuk hergestellt werden, für dessen Herstellung keine Bäume gefällt werden müssen. Andere Alternativen für die Sohle, insbesondere für Flip-Flops und Sandalen, sind Kork, Hanf, Bambusgras, Seegras, Sohlen auf Maisbasis und Pinatex, eine Faser aus Ananasblättern. Wenn du bei der Sohle lieber zu Recyclingmaterialien greifst, gibt es z.B. recycelten Gummi, Kunststoff aus dem Meer, Reifen, Weinkorken, Industrieschläuchen, Polyester, postindustriellem Schaum und Stoff. Achten Sie auch auf alle natürlichen Farbstoffe und ungiftigen Tinten.

Schuhsohlen und ihr Dämpfungssystem bestehen normalerweise aus synthetischem Gummi, einem Material auf Erdölbasis. Darüber hinaus ist die Herstellung von Schuhen zum Beispiel in Asien anfällig für unfaire soziale und gefährliche Produktionsstandards. Zum Glück könnte die Auswahl an verantwortungsbewusst gefertigten Schuhen nicht größer sein. Achten Sie auf Marken, die im Rahmen der Fairtrade-Zertifizierung oder anderer unabhängiger Sozial- und Umweltprüfstellen arbeiten. Materialtechnisch haben Sie eine große Auswahl. Anstatt synthetischen Kautschuk zu verwenden, können Schuhe aus Naturkautschuk hergestellt werden, der durch Klopfen auf die Bank und Entfernen eines milchigen Safts gewonnen wird, während der Baum weiter wächst. Komfort und Qualität der Schuhe haben die gleichen Eigenschaften. Andere Alternativen für die Sohle, insbesondere für Flip-Flops und Sandalen, sind Kork, Hanf, natürliches Bambusgras, Seegras, Sohlen auf Maisbasis und Pinatex, eine Faser aus Ananasblättern. In der Kategorie des für die Sohlen verwendeten wiederverwendeten Materials finden Sie Schuhe aus recyceltem Gummi, Kunststoff aus dem Meer, Reifen, Weinkorken, Industrieschläuche, Polyester, sowie Schaum- und Stoffabfälle aus Fabriken. Achte besonders darauf, dass natürliche Farbstoffe und ungiftige Färbemittel verwendet werden.

Toilettartikel

Kulturbeutel: Infrage kommen Kulturbeutel aus wiederverwerteten Materialien, z.B. aus recyceltem Zement oder aus recycelten Wasserflaschen.

Zahnbürste: Angesichts der Tatsache, dass Zahnärzte empfehlen, deine Zahnbürste alle drei Monate auszutauschen, würde dies im Laufe eines Lebens eine ganze Menge Plastikmüll produzieren! Als Alternative kannst du auf Zahnbürsten mit Bambusgriffen, aus Biokunststoff aus Pflanzenresten, Zellulose (aus Holz) oder recyceltem Kunststoff, beispielsweise aus Joghurtbehältern, zurückgreifen. Borsten können aus einem großen Prozentsatz aus Rizinusöl oder pflanzlichem Nylon bestehen, das frei von Erdöl ist.

Zahnpasta: Wenn du die genauen Inhaltsstoffe deiner Zahnpasta kennen möchtest, warum sie nicht selbst herstellen? Es gibt viele Online-Tutorials zur Herstellung von Zahnpasta aus natürlichen Zutaten wie Backpulver, Kokosöl und ätherischen Ölen.

Seife, Shampoo, Gesichtslotion, Deodorant: Wenn du deine Hautpflegeprodukte auf natürliche Produkte umstellst, triffst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens kannst du sicher sein, dass du deinem Körper nur natürliche Inhaltsstoffe und keine synthetischen Duft-, Farb-, Paraben- und Konservierungsstoffe zumutest. Zweitens vermeidest du, dass tausende kleine Mikroplastikteile, die in vielen herkömmlichen Schönheitspflegeprodukten verwendet werden, in das Abwassersystem gelangen, wo sie nicht gefiltert werden können. Sobald sie in unser Ökosystem kommen, zersetzen sie sich nicht und werden folglich Teil unseres Nahrungsmittelsystems. Die langfristigen Auswirkungen auf unseren Körper sind noch nicht klar. Warum das Risiko eingehen, wenn es so viele gute Alternativen gibt?

Die beste Wahl für unterwegs ist übrigens flüssige Mehrzweckseife, die zum Waschen von Wäsche, als Shampoo, zur Körperwäsche, als Zahnpasta, zum Abwaschen von Geschirr und vielem mehr verwendet werden kann. Es gibt auch Seifensachets, die sehr klein sind und sich in Wasser auflösen. Wenn du dich in Gebieten ohne Zugang zu Wasser befindest, gibt es sogar wasserlose Seifen. Du trägst die Flüssigkeit einfach auf Körper und Haar auf und lässt sie einwirken.

Probieren auch mal ganz natürliches, “festes” Shampoo aus, das sich hervorragend zum Reisen eignet, da es beim Passieren der Sicherheitskontrolle nicht als Flüssigkeit gilt. Wenn du es selbst herstellen möchtest, findest du online zahlreiche Rezepte, die beispielsweise Avocadoöl, Sheabutter und ätherische Öle enthalten. In Bezug auf Conditioner schwören viele auf die Verwendung von Apfelessig.

Gesichtslotionen kannst du ebenfalls leicht selbst aus deinen Lieblingszutaten herstellen, z.B. durch Verwendung von Olivenöl, Mandelöl und ätherischen Ölen.

Wenn du Aluminium, Alkohol und andere Chemikalien vermeiden möchtest, die Bestandteil herkömmlicher Deodorants sind, probiere auch eine der zahlreichen online Tutorials für Deodorantmischungen zum Selbermachen aus. Beliebte Zutaten sind Backpulver, Kokosöl und ätherische Öle.

Haarbürste: Alternativen zu Kunststoffgriffen ähneln denen der Zahnbürsten, nämlich Bambus, Birkenholz, Kork oder Zellulose.

Rasierer: Die meisten auf Reisen verwendeten Rasierer sind Einwegrasierer oder Rasierer aus Kunststoff. Beide erzeugen viel Plastikmüll. Darüber hinaus sind die Plastikrasierer nicht biologisch abbaubar und die Klingen rosten auf Mülldeponien vor sich hin. Es gibt zwei Möglichkeiten, die wir empfehlen können: Wechsle zu einem Edelstahl-Rasierer, bei dem während der gesamten Lebensdauer nur die Klingen ausgetauscht werden müssen. Der Stahlrasierer ist vollständig recycelbar und die Klingen können an den Hersteller zurückgesandt werden. Der einzige Nachteil bei der Verwendung eines Rasierers aus Stahl auf Reisen ist, dass die Klingen selbst nicht durch die Sicherheitskontrolle des Handgepäcks gelangen. Wenn du deine Tasche eincheckst, ist der Edelstahlrasierer jedoch gar kein Problem. Wenn du bei Plastikrasierern bleiben möchtest, gibt es auch Alternativen aus recycelten Kleiderbügeln, Eimern oder anderen Haushaltsgegenständen.

Händedesinfektionsmittel: Achte auf biologisch abbaubares Ethanol auf pflanzlicher Basis und duftstofffreie Händedesinfektionsmittel, die idealerweise in einem recycelbaren PET-Kunststoffbehälter geliefert werden.

Damenhygieneprodukte: Durch den Umstieg auf nachhaltigere Alternativen kannst du hunderte Kilogramm Kunststoff und Baumwolle für Einwegbinden und -tampons einsparen. Wusstest du, dass Binden und Tampons eine chemische Mischung aus künstlichen Farben, Duftstoffen und Polyester sind, um nur einige Inhaltsstoffe zu nennen? Der Umstieg auf nachhaltige Alternativen ist also nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Körper! Eine bei weiblichen Reisenden sehr beliebte Alternative zu herkömmlichen Tampons und Binden sind Menstruations-Cups. Es handelt sich dabei um Silikonbecher, die das Blut aufnehmen und in regelmäßigen Abständen entleert werden. Es wird empfohlen, den Menstruations-Cup einmal im Jahr zu ersetzen. Eine weitere Alternative ist Unterwäsche, die das Menstruationsblut sicher aufnimmt, während sich nichts auslaufen kann. Du brauchst mindestens zwei Stück, um die Unterwäsche waschen und trocknen zu können. Unsere letzte Empfehlung sind wiederverwendbare Binden, die saugfähig sind und in kaltem Wasser abgespült werden, bevor du sie ganz einfach in der Waschmaschine waschen kannst.

Am Strand und im Freien …

Mückenschutz: Die meisten Mückenschutzmittel enthalten DEET (Diethyl-Meta-Toluamid). Dieser Inhaltsstoff kann bei längerem Gebrauch schädliche Wirkungen haben und unter anderem zu Hautausschlägen, Hautreizungen, Kopfschmerzen und Schwindel führen. Darüber hinaus ist es für wild lebende Tiere wie Vögel hochgiftig und kann auf dem Wasserweg leicht in das Meer gelangen. Zum Glück gibt es mittlerweile auch DEET-freie Mückenschutzmittel. Alternativ kannst du dein eigenes Mückenschutzmittel aus Olivenöl und ätherischen Ölen wie Citronella, Nelken oder Eukalyptus mischen.

Sonnenschutzmittel: Die in herkömmlichen Sonnenschutzmitteln verwendeten Chemikalien wirken sich sehr negativ auf Fische und Korallen aus, insbesondere in Gebieten in der Nähe von Stränden, beim Schnorcheln oder Tauchen. Die Alternative ist ein plastikfreies und biologisch abbaubares Sonnenschutzmittel. Du bist nicht sicher, ob deine aktuelle Sonnencreme umweltfreundlich ist? Sie sollte nicht die folgenden Inhaltsstoffe enthalten: Oxybenzon, Octocrylen, Octinoxat / Octylmethoxycinnamat, Octisalat, Avobenzon, Ethylhexlmethoxycinnamat, 4-Mehtylbenzyliden und Homosalat.

Reisehandtuch: Eine Reisehandtuch sollte leicht und schnell trocknend sein. Die meisten Reisehandtücher bestehen aus Mikrofaser. Eine Alternative sind Handtücher aus ungebleichter und ungefärbter Bio-Bambusfaser oder Handtücher aus recycelten Materialien. Bei einigen Designs kann das Handtuch sogar zu einem Sarong-, Strand- oder Yoga-Handtuch umfunktioniert werden.

Elektronik

Laptop: Wenn du bereits einen Laptop oder ein Tablet hast, das du gerne mit auf die Reise nehmen möchtest, ist dies die beste Wahl! So vermeidest du den Kauf neuer Elektronikprodukte und hilfst mit, den Elektronikschrott weltweit zu reduzieren. Wenn du ein neues Gerät kaufen möchtest, kannst du auf folgendes achten: Umweltfreundlichere Laptopmarken achten bei der Herstellung auf die Verwendung von Aluminium, Glas, Holz oder Bambus anstatt Kunststoff. Sie reduzieren die Anzahl der verwendeten Edelmetalle und vermeiden die Verwendung umweltschädlicher Materialien wie Halogen und Blei. Viele verwenden auch einen hohen Anteil an recyceltem Kunststoff, der nicht auf Erdöl oder natürlicher Asche basiert. Ebenso kann die Menge an Kunststoff in der Leiterplatte, den Anschlüssen und den Kabeln reduziert werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Langlebigkeit des Produkts und das modulare Design. Die umweltfreundlichen Laptops sollten überdurchschnittlich lange laufen und sind modular aufgebaut, sodass einzelne Komponenten aktualisiert und repariert sowie auf neuere aufgerüstet werden können.

Telefon: Wenn du ein neues Telefon kaufst, achte darauf, dass Recyclingmaterial verwendet wird sowie Material aus konfliktfreien Regionen und fair gehandeltem Material. Wichtig sind ein modulares und zeitloses Design. Viele Marken setzen mittlerweile darauf, Telefone zu reparieren, anstatt neue zu kaufen.

Laptop- und Handyhüllen: Greife auf Alternativen aus Naturfasern wie Palmblättern, Kork, Tungbaum, Jute oder Ananas zurück. Darüber hinaus gibt es viele Hüllen aus recycelten Materialien, z.B. aus alten Neoprenanzügen, Reifen, Schwimmwesten, Sicherheitsgurten, Bonbonpapier, Kaffeebeuteln, Plastiktüten usw.

Ladegeräte & Powerbank: Wir empfehlen, auf ein kabelloses Ladegerät aus Bio-Hanf, pflanzlichem Biokunststoff, Recyclingmaterial oder ein Solarladegerät umzusteigen.

Lautsprecher, Kopfhörer: Lautsprecher und Kopfhörer gibt es aus Baumwolle, recyceltem Kunststoff, Metall, Bambus und zertifiziertem Holz oder solarbetrieben.

Digitalkamera: Leider gibt es derzeit im Gegensatz zu Laptops und Handy noch keine umweltfreundlicher gebauten Kameras. Wenn du in ein sonniges Reiseland reist, kannst du allerdings auf einen Solarkameragurt zurückgreifen, um deine Kamera aufzuladen.

Taschenlampen: Es gibt großartige Alternativen, die nicht auf elektrischer Energie zurückgreifen, z.B. solarbetriebene Taschenlampen, Taschenlampen, die durch menschliche Wärme aufgeladen werden oder eine Taschenlampe, die durch Schütteln aufgeladen wird. Das Gehäuse gibt es aus Holz oder Kork.

Weitere Reise-Gadgets


Wäschebeutel und Waschnüsse: Ein Wäschebeutel sorgt dafür, dass du auch ohne Waschmaschine bei sauberer Kleidung keine Kompromisse eingehen musst! Der Beutel verfügt über ein flexibles Waschbrett, ist wasserdicht, im Taschenformat, effektiver als Handwäsche und kann auch als Trockentasche verwendet werden. Verwende natürliche Waschnüsse anstatt Waschpulver, die von einem Baum stammen und daher zu 100% biologisch abbaubar sind. Beachte, dass die Nüsse nur in Kombination mit heißem Wasser seifig werden. Verwende also unbedingt gekochtes Wasser in deinem Waschbeutel. Wenn du ein natürliches Bleichmittel verwenden möchtest, füge einfach Essig oder Limettensaft zurWäsche hinzu.

Packwürfel: Packwürfel sind in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und organisieren deinen Rucksack, indem sie verhindern, dass die Gegenstände beim Öffnen herausfallen. Verwende Packwürfel aus recyceltem Material.

Squeezy-Flaschen: Squeezy-Flaschen sind ideal für deine Hautpflegeprodukte zum Selbermachen oder für andere kleinere Mengen von Produkten, die du auf deine Reise mitnehmen möchtest. Verwende solche aus geprüftem Silikon, die frei von Chemikalien sind.

Wasserflasche: Um zu vermeiden, dass du während deiner Reise viele kleine Wasserflaschen kaufen musst, kannst du diese selbst mitnehmen und an Trinkwasserbrunnen auffüllen (falls verfügbar). Ideal sind Flaschen aus Edelstahl, die deine Getränke warm oder kalt halten. Sie sind langlebig und recycelbar. Eine weitere Alternative ist eine faltbare Wasserflasche aus geprüftem Silikon.

Gabel-Messer-Löffel: Gabel-/Messer-Löffelkombinationen eignen sich hervorragend zum Essen für unterwegs und vermeiden Plastikbesteck aus Restaurants, wenn du Essen zum Mitnehmen bestellst. Verfügbar aus Bambus, Edelstahl und Holz.

Wiederverwendbare Einkaufstasche: Wiederverwendbare Einkaufstaschen sind auch aus recyceltem Material oder Naturfasern erhältlich und helfen, Plastiktüten beim Einkaufen zu vermeiden. Mesh-Beutel sind eine weitere gute Möglichkeit, um die vielen Plastiktüten beim Kauf von Obst und Gemüse zu vermeiden. Sie sind durchsichtig, ultraleicht, waschbar und bestehen normalerweise aus Nylon.

Rucksack, Tagesrucksack: Ein guter Rucksack mit optionalem Tagesrucksack ist eines der wichtigsten Reiseartikel. Es gibt mehrere Marken, die recyceltes Material verwenden, wie z. B. Plastikflaschen, Airbags, Abfälle von LKW-Abdeckungen, Reifen und vieles mehr.

Sonnenbrille: Es gibt eine große Auswahl an Sonnenbrillen aus zertifiziertem Holz, Bambus, Kork, Recycling-Materialien, Recycling-Materialien und Biokunststoff.

Geldgürtel / Geldbörse: Wenn es um Upcycling-Geldbörsen geht, gibt es derzeit viele kreative Designs aus alten Skateboards, Flugzeugaluminium, Papier, Stoff, Holz und Kork.

Yogamatte: Wenn du unterwegs nicht auf deine Yogaübungen kverzeichten und deine Matte jederzeit ausrollen können möchtest, entscheide dich für eine einfach zu faltende, leichte Matte aus Naturkautschuk, die frei von giftigen chemischen Farbstoffen ist.

Stift, Tagebuch: Um deine Reiseeindrücke festzuhalten, kannts du einen Stift auswählen, der vollständig aus recycelten Kunststoffflaschen besteht. Tagebücher gibt es aus baumfreien Seiten, Recyclingpapier oder Zuckerrohrfasern.

 

Fragst du dich, wie du dein Reiseland bewusster erfahren kannst? Hier findest du unsere Tipps zum Thema “Entschleunigtes Reisen”.

 

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