Dhow-Schiffsbau auf Sansibar

Clemens aus Deutschland ist derzeit mit World Unite! in Nungwi, Sansibar und lernt dort, wie man ein “Dhow”, ein traditionelles sansibarisches Segelschiff baut. Was er bisher gelernt hat und warum es in seiner Unterkunft Babyschildkröten gibt, beschreibt er hier.

Sonne, Strand, Palmen, Meer – in Nungwi lässt es sich leben! Ich bin nun bereits ein paar Tage hier in Nungwi und habe auch eine Menge erlebt.

Heute hatte ich schon meinem dritten Arbeitstag. Haji, mein Bootsbau-Lehrer, erklärt mir sehr gut, welche Werkzeuge man für den Bau eines Dhows benötigt und wie man diese benutzt. Am zweiten Tag hat er mir sogar direkt einen unangekündigten Test dazu gegeben. 😀

Sehr wichtig ist das sogenante “Kalafati”, in Kokosnussöl getränkte Baumwolle, die mit einem Hammer und einer Art Meißel – “Chambeo” – in die Ritzen der Holzplanken gehämmert wird, damit das Boot wasserdicht ist. Das ist echt gar nicht so einfach. Heute haben wir sogar eine fertige Dhow ins Wasser gezogen!

Die Unterkunft, in der ich wohne, gehört zu einer Schildkröten-Rettungsstation und ich verbringe ich die meiste Zeit mit den anderen Volunteers, die in der Station arbeiten.

Voriges Wochenende haben wir eine Bootstour zu Sonnenuntergang und eine Schnorcheltour unternommen – im Regen… 😀 Ich werde bestimmt auch mal richtig tauchen gehen, denn gleich in der Nähe ist eine Tauchbasis.

Die kleinen Schildkröten in der Station sind enorm süß. Apropos süß: es laufen im Camp auch ein paar Babykatzen rum, die einem dann ab und an mal auf den Schoß hopsen und gestreichelt werden wollen.

 

Schwimmen steht immer an der Tagesordnung. Kein Wunder bei dem herrlich blau-grünen Meer vor der Tür, und vorallem bei der ständigen Hitze ein Muss! Manchmal regnet es allerdings aber auch. Das heißt dann aber wenn man durch die Stadt läuft muss man aufpassen, nicht in Pfützen zu treten, da dass Wasser recht schmutzig ist. Die regelmäßigen Stromausfälle stören mich mittlerweile auch nicht mehr. Was ich nicht gedacht hätte, dass es mit der lokalen SIM-Karte kein Problem ist, im Internet zu surfen. Die Verbindung ist top!

So langsam lerne ich auch ein paar Wörter Swahili, aber pole pole… Das heißt so viel wie “langsam langsam”,  also immer mit der Ruhe. Eine Aussage, die man hier hier ständig hört und die auch ganz gut die entspannte Mentalität Sansibars beschreibt.

Das Essen in der Unterkunft ist auch spitze und zum Teil sehr europäisch: Pfannkuchen, Pizza, Nudeln, Pommes, Burger oder auch mal Suppe. Morgens gibt es immer leckeres Gebäck mit tropischen Früchten.

Ich fühle mich also rundum pudelwohl!

Stay tuned!

Clemens!

Clemes schreibt über seine Erfahrungen in Sansibar in seinem Blog. Den findest du hier.

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