Infektion auf Reisen: So bist du sicher unterwegs!

So kannst du das Risiko einer Coronavirus-Infektion im Ausland und auf Reisen reduzieren

Das Coronavirus hat unter Reisenden viele Ängste ausgelöst: Mit der zunehmenden Anzahl von Corona-Infektionen weltweit sind zahlreiche internationale Reisende so schnell wie möglich in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Einige von euch haben sich jedoch bewusst dafür entschieden, in ihrem Gastland zu bleiben – ob du einen Job im Ausland hast, den du nicht einfach kündigen kannst, oder einfach das Gefühl hast, dass dein Freiwilligenprojekt dich jetzt mehr denn je braucht. Indem du die richtigen Maßnahmen ergreifst, bleibst du auch auf Reisen gesund und kannst dich und andere vor einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) schützen.

Du kannst das Infektionsrisiko verringern, indem du folgende Tipps beherzigst:

Handhygiene: Wir sind sicher, dass du es schon millionenfach gehört hast, können aber das scheinbar Offensichtliche nicht oft genug wiederholen: Wasche dir deine Hände regelmäßig mit Wasser und Seife oder verwende alkoholbasiertes Handdesinfektionsmittel um das Risiko einer Virusinfektion zu verringern. Stelle sicher, dass du deine Hände gründlich und über einen Zeitraum wäscht, der ausreicht, um das Virus zu deaktivieren (mindestens 20 Sekunden, idealerweise jedoch 40 bis 60 Sekunden). 20 Sekunden entsprechen übrigens dem zweimaligen Singen von „Happy Birthday“. Wenn du Handdesinfektionsmittel verwendest, stelle sicher, dass es mindestens 60% Alkohol enthält. Wasche deine Hände immer zuerst mit Wasser und Seife, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind.

Hier findest du ein Tutorial zum richtigen Händewaschen mit der WHO-Technik.

Atemhygiene: Hier gilt der Grundsatz: “Catch it, bin it, kill it”. Wenn du hustest, niest oder dir die Nase putzt, verwende bitte ausschließlich Einweg-Taschentücher. Gebrauchte Taschentücher sollten sofort im nächsten Abfallbehälter entsorgt werden. Vergiss nicht, deine Hände nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen zu säubern (mit Wasser und Seife oder mit alkoholbasiertem Handdesinfektionsmittel).

Wenn du dich krank fühlst, trag eine Gesichtsmaske, um andere zu schützen! Wenn du dich krank fühlst, bleib am besten ganz zu Hause und vermeide Kontakt zu anderen, um sie nicht zu gefährden. Wenn du sprichst, hustest oder niest, kannst du nämlich winzige Tröpfchen in die Luft abgeben, die andere infizieren können. Medizinische Masken sind derzeit rar und wir raten euch davon ab, medizinische Ausstattung dem Krankenhauspersonal vor der Nase wegzukaufen, das diese derzeit so dringend im Kampf gegen die Corona-Pandemie benötigt. Du kannst stattdessen einfach ein Tuch oder einen Schal verwenden, den du straff über Mund und Nase ziehst, wenn du mit anderen in Kontakt bist.

Für alle mit ausgeprägteren kreativen Fähigkeiten unter uns, gibt es zahlreiche Tutorials, wie du deine eigene Maske herstellen kannst.

Finger weg vom Gesicht: Wusstest du, dass wir laut Studien unser Gesicht ungefähr 16 Mal pro Stunde berühren? Halte deine Hände bewusst von Augen, Mund und Nase fern! Über deinen Mund und deine Augen können Viren leicht in den Körper eindringen. Indem du deine Hände vom Gesicht fernhältst, kannst du das Risiko einer Virusinfektion erheblich verringern.

Halte mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, um eine Tröpfcheninfektion zu vermeiden. Verzichte außerdem aufs Händeschütteln. Begrüße andere stattdessen mit einem Winken, Nicken oder dem Namaste-Gruß.

Namaste ist auch in Zeiten einer Pandemie eine sichere Variante, um andere zu grüßen und Infektionen zu vermeiden.

Vermeide Kontakt zu erkrankten Personen.

Vermeide Menschenansammlungen und öffentliche Verkehrsmittel. Nutze die Chance, um mehr zu Fuß zu gehen oder benutze stattdessen dein Fahrrad. Wenn du öffentliche Verkehrsmittel nicht vermeiden kannst, oder dich an Orten mit vielen Menschen befindest, verwende sofort nach dem Aussteigen / Verlassen ein Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis.

Habe immer Hygienetücher dabei: Ob zum Händereinigen nach dem Aussteigen aus dem Bus, zum Abwischen des Griffs am Einkaufswagens oder dem Öffnen von Türgriffen, die du eigentlich nicht gerne berühren möchtest: Hygiene-Feuchttücher sind ein praktischer Allrounder, der während einer Pandemie immer in deiner Tasche sein sollte!

Sauberkeit und Desinfektion: Hoher Ekelfaktor: Studien haben ergeben, dass Laptop- und Computertastaturen 20.000 Mal schmutziger sind als ein Toilettensitz. Es geht noch weiter: Dein Telefon ist auch nicht viel besser: Darauf befinden sich die etwa 9.000-fache Menge an Keimen, wie auf einem Toilettensitz! Dies bedeutet, dass auch ein Virus durch eine Schmierinfektion auf deine Tastatur oder dein Handy gelangen kann. Um Infektionen zu vermeiden, reinige und desinfiziere alle Gegenstände und Oberflächen, die du häufig berührst, mit einem normalen Haushaltsreinigungsspray oder feuchten Hygienetüchern.

Bargeldlos bezahlen: Auf Geldscheinen können sich Bakterien und Viren ansammeln, die zur Ausbreitung von Krankheiten führen können. Wenn möglich, bezahle bargeldlos! Wir wissen, dass viele unserer Gastländer auf Bargeldbasis funktonieren. Wenn du den Kontakt mit Bargeld nicht vermeiden kannst, wasche dir deine Hände nach dem Umgang mit Geld sorgfältig.

Bleib gesund!

Dein World Unite! Team

Mother Nature Camp Kilimanjaro – Baumschule, Wiederaufforstung und Umwelterziehung

Als Freiwillige/r im Mother Nature Camp Kilimanjaro hilfst du dabei mir, Setzlinge zu ziehen und auf
abgeforsteten Flächen in der Kilimanjaro Region zu pflanzen.

World Unite! Teilnehmer Giovanni absolvierte seinen Freiwilligeneinsatz im Mother Nature Camp Kilimanjaro in Tansania. Hier kannst du mehr über seine Freiwilligenarbeit im Camp nachlesen und erfahren, warum er sich in Tansania ganz wie zu Hause gefühlt hat!

Ich bin zum ersten Mal nach Afrika gereist und habe die Erfahrung vom ersten Tag an genossen. Die Mitarbeiter/innen von World Unite! waren in jeder Hinsicht unterstützend und ich fühlte mich schon vor meiner Ankunft total willkommen. Vor Ort in Mweka und in Moshi habe ich viele nette Leute kennen gelernt, sowohl unter den Einheimischen als auch unter den anderen Freiwilligen, und ich fühlte mich wirklich als Teil der Gemeinschaft.

Überraschenderweise kann das Klima während der tansanischen Wintersaison ziemlich kalt und sehr nass sein, aber das Wohnen direkt an der Grenze des Kilimanjaro-Nationalparks ist trotzdem ein unvergleichliches Erlebnis. Das Camp wurde kürzlich ganz neu errichtet, ist sehr komfortabel und bietet Platz für viele Gäste.

Für Freiwillige gibt verschiedene Aktivitäten: Mitarbeit in der Baumschule, Sammeln von Samen, Pflanzen von Setzlingen, Reinigen der Straßen, Hilfe für lokale Bauern und vieles mehr. Herr Sikievu, der lokale Koordinator, der das Projekt in Zusammenarbeit mit World Unite leitet, ist eine großartige Inspirationsquelle und wird dir viel über das Projekt selbst und die Kultur der Region beibringen.

Auch andere Einheimische arbeiten im Camp, kochen, passen auf und erledigen Arbeiten verschiedener Art. Alle haben uns Freiwilligen das Gefühl gegeben zu Hause zu sein, und die Verbindung, die wir unter uns hergestellt haben, war wertvoll und aufrichtig. Miriam und Adelina (meine Koordinatoren von World Unite!) waren von unschätzbarer Hilfe und Unterstützung und haben immmer dafür gesorgt, das Beste aus meinem Aufenthalt in Tansania zu machen. Ich bin für alles so dankbar und empfehle diese Erfahrung auf jeden Fall!

Herzliche Grüße,

Giovanni

Giovanni und andere Freiwillige im Mother Nature Camp Tansania, gemeinsam mit den lokalen Mamas aus dem Dorf Mweka.

Hier kannst du dich ebenfalls für einen Freiwilligeneinsatz im Mother Nature Camp Kilimanjaro bewerben!

Freiwilligeneinsatz auf der Pferderanch in Südafrika

Rebecca aus Deutschland hat für drei Wochen als Freiwillige auf der Pferderanch von Sarah und Kos in Südafrika mitgearbeitet. Hier kannst du nachlesen, was Rebecca rückblickend über ihr Abenteuer am Westkap erzählt!

Tägliche Ausritte zum Strand gehören für Freiwillige auf der Pferderanch zu ihrem Arbeitsalltag mit dazu!

Sarah und Kos, die Betreiber der Ranch, sind einfach unglaublich! Sie sind nette und lustige Leute, die mir während meiner Zeit in Südafrika nicht nur die ganze Gegend gezeigt haben, sondern mich auch voll und ganz in ihre Familienaktivitäten eingegliedert haben! Die Pferde sind fantastisch und Sarahs Reitfähigkeiten sind wahnsinnig gut, sie unterrichtet gerne und so kannst du als Freiwillige/r auch deine eigenen Fähigkeiten verbessern. Sarah kümmert sich sehr individuell um jeden, sodass die Trails immer anders sind und Spaß machen. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass dein Aufenthalt das typische touristische Erlebnis sein wird.

Ich hatte eine wunderschöne Zeit in Südafrika und ich möchte auf jeden Fall wiederkommen!

Mit freundlichen Grüßen,

Sarah aus Deutschland

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du Freiwillige/r auf der Pferde-Ranch in Südafrika werden kannst? Alle Infos dazu findest du auf unserer Website!

Famulatur im Ausland in Tansania

World Unite! Teilnehmer Andreas aus Deutschland hat eine Famulatur in der Chirurgie sowie für Innere und Tropenmedizin in Mwanza, Tansania absolviert. Auf unserem Blog erzählt er über die Erfahrungen, die er als Medizinstudent in einem anderen Gesundheitssystem und einer anderen Kultur gewonnen hat.

Vom 05.Oktober 2019 bis zum 01.Februar 2020 absolvierte ich einen viermonatigen Auslandsaufenthalt in Tansania. Dabei unterstützte mich World Unite! sowohl bei der Organisation des Aufenthalts als auch bei der Unterkunft und einem Sprachkurs. Außerdem war World Unite! auch Ansprechpartner, wenn es um die Organisation von Freizeitaktivitäten und Reisen durch das Land ging.

World Unite! stellte für mich den Kontakt zu einem Krankenhaus in Mwanza im Nordosten Tansanias her und half mir bei der Beschaffung meines Famulaturplatzes. Eine Woche vor Beginn des Praktikums reiste ich an, wurde vom Flughafen abgeholt und in meine Unterkunft gebracht. Ich wohnte während der zwei Monate meiner Famulatur im „Serengeti Guest House“, in der Nähe des Krankenhauses.

Vor Ort war Witness meine Ansprechpartnerin und Koordinatorin, die ich hier in besonderem Maße loben möchte. Sie zeigte mir in der ersten Woche die Stadt, erklärte mir viel über die Kultur der Menschen in Tansania und leitete auch meinen Swahili-Sprachkurs. Ich bin ihr sehr dankbar für ihren Einsatz und konnte mich so problemlos an Land und Leute gewöhnen.

Vom 14.10.19 bis 8.12.19 absolvierte ich meine zweimonatige Famulatur im Bugando Medical Centre. Die Umstände vor Ort sind nicht mit den Standards zu vergleichen, die ich aus Deutschland kenne, aber gerade deshalb war die Zeit dort für mich eine wichtige Erfahrung und brachte mich medizinisch aber vor allem auch menschlich ein gutes Stück weiter.

Ich absolvierte insgesamt 5 Wochen in der Chirurgie und 3 Wochen in der Inneren Medizin. Obwohl man aufgrund eines gewissen Besucherstatus selbst nicht sehr viel praktisch durchführt, lernt man doch sehr viel über Krankheiten, die in Deutschland kaum vorkommen wie etwa Malaria, Schistosomiasis, HIV/AIDS und Tuberkulose. Man lernt nicht nur ein anderes Gesundheitssystem kennen, sondern man lernt auch das eigene deutlich mehr zu schätzen. Die Schicksale der Patienten sind teilweise sehr bewegend und durch den geringen Anteil der Patienten mit Krankenversicherung kann man leider auch nicht allen helfen.

Ich nahm an den Stationsvisiten teil, an Besprechungen und kleineren Fortbildungen. Die Aufgaben im OP beschränkten sich oft auf Hakenhalten oder kleinere Wundnähte. Auf Station konnte ich kleinere ärztliche Tätigkeiten wie Blutabnahmen, Braunülen legen etc. durchführen. Die klassische körperliche Untersuchung spielt in Tansania noch eine größere Rolle, da es oft an apparativer Diagnostik mangelt. Hierin wird man sehr gut geschult und kann von den Ärzten auch einiges lernen. Gerade in der Inneren Medizin wurde ich auch sehr in die Therapieplanung miteinbezogen und konnte auch viele Befunde (EKGs, Herzechos, Röntgen-Thorax etc.) interpretieren.

Für mich war die Famulatur sehr wertvoll, da sie mir einen Einblick in ein anderes Gesundheitssystem, in eine andere Kultur und in den Fachbereich Tropenmedizin gewährt hat.

Im Anschluss an meine Famulatur hatte ich nochmal zwei Monate Zeit zum reisen. Auch hierbei war mir World Unite! behilflich. Durch die Zusammenarbeit mit Budget-Safari ließen sich sowohl eine Safari als auch Touren zum Mount Meru und zum Mount Kilimanjaro einfach organisieren. Im Besonderen möchte ich hier Adelina loben, die wirklich sehr zuverlässig alle Aktivitäten der Teilnehmer koordiniert hat und immer erreichbar war. Weiterhin hervorheben möchte ich Ferdinand und sein Team, die mir atemberaubende Bergtouren ermöglichten. Tansania bietet als Land ein sehr breites Spektrum. Zum einen ist da die grandiose Tierwelt und wunderschöne Berge aber auch traumhafte Sandstrände auf Sansibar.

Die Tansanier haben eine deutlich andere Kultur als wir Deutschen. Alles ist etwas entspannter und etwas langsamer („polepole“) und oft brauchen Dinge einfach mehr Zeit, als wir das gewöhnt sind. Dennoch sind die Menschen sehr herzlich und gastfreundlich, wenn man sich auf ihre Kultur einlässt. Menschlich war der Aufenthalt in Tansania für mich eine enorme Bereicherung und erweiterte meinen Horizont ungemein.

Ich kann jedem einen Aufenthalt in Tansania empfehlen, um einen anderen Blick auf die Welt zu bekommen. Land und Leute sind wirklich sehr interessant und ich möchte die Zeit in Mwanza nicht missen.

World Unite! war als Organisation jederzeit zuverlässig. Ich hatte durchgehend engagierte Ansprechpartner, sowohl während meiner Zeit in Mwanza als auch danach auf Reisen. Gerade in der ersten Zeit war ich sehr froh, Locals zu kennen, die mir die Gegend zeigten und mir bei der Organisation vieler Dinge behilflich waren.

 

Besuche uns auf unserer Website, um nachzulesen, wie du dich für ein Famulatur in Mwanza, Tansania, anmelden kannst!

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Mein Work & Travel Abenteuer in Japan

Rachel aus Großbritannien hat sich zu ihrem Work & Travel-Abenteuer nach Japan aufgemacht. In unserem Blog erzählt sie uns, warum sie ihren 30. Geburtstag in Japan verbringen wollte und warum sie definitiv jedem empfehlen würde, Work & Travel auszuprobieren!

Japan has been a country I have wanted to visit for a number of years now and I have managed to fulfil my dream as well as spend my 30th birthday in this beautiful country. I have had so many experiences and met some wonderful people that I would definitely recommend doing a working holiday to anyone who wishes to spend a year immersed in a different country with a rich history and culture.

I was introduced to Japan when I started watching anime, although at the time I just saw it as a cartoon. My first anime was CardCaptors which is the American dub of CardCaptor Sakura when I was in primary school. Then I grew older and I watched shows such as Dragonball Z, Gundam Wing and various others. I still watch anime as well as re-watch them.

Two of my passions is history and reading. I read both fiction and non-fiction and in my final year in high school, I read ‘Memoirs of a Geisha’ by Arthur Golden and I found the details of the locations brought wonderful images in my mind and I wanted to see these places for myself. I then watched the film adaptation with Ken Wattenberg and this just cemented this more in my desire to visit Japan. Although, it took me a while to get myself to Japan.

In October 2018, I was on holiday and I found myself feeling in a bit of a rut with life. I was turning 30 and I wanted to do something different. So I looked into Japan and getting work teaching English however most wanted degrees and I don’t have one. I am a horse riding instructor and I went to college to study horses then left to work at stables in London and Cornwall.

Did I give up? Of course not. I kept looking and I found the Working Holiday option which didn’t require a degree. So this made my day.

So I looked through different companies and I found BUNAC, a partner company with World Unite! and looked at the website. I was blown away with the amount of useful information on the site and I decided to go for it, although my biggest concern was the fact I was turning 30 and a Working Holiday visa was only for 18-30. I e-mailed them and arranged a phone call discussion.

I spoke with a member of the BUNAC team who cleared my worries about my age and was extremely friendly. This gave me the confidence to pay the deposit and start the process of filling out the paperwork. I handed in my resignation at work but gave them till after new year as I didn’t want to leave them short and I returned home in early January 2019.

I was getting excited when I found out that for the first time, they had given out the allotted number of visas for the current tax year, which is 1000 however they said they would re-open in April. This put a little hiccup in my plans as I had planned to apply in February to fly in April but I just moved things around. I planned to visit London early April and before the Easter holidays. I went to the BUNAC office in Kensington and met with some of the team who helped me organise my paperwork ready for the Embassy. I headed to the Embassy next and went through security and got a ticket and waited.

My paperwork was looked at and my passport was taken. I was handed a receipt which would have to be handed back when the passport was collected and I returned to BUNAC. I was nervous but they assured me that I had been successful as they would have given me my passport back otherwise. As I live in Wigan, which is a bit far and expensive to travel to London for overnight; I was relieved to find out that BUNAC pick up passports and then send them by next day delivery. Of course there was a fee and I paid it as it was much cheaper than the alternative. By the following Saturday, I had may visa.

Arrival in Japan

I landed in Japan 30th May 2019 at 12:30 pm about half an hour earlier. I got off the plane, collected my luggage and was directed through to customs. Those with the working holiday visa need to go to the left side and wait as this is where we get our work permit and residents card. I then went downstairs and my luggage was checked and I exited to the Arrivals area where I waited for Nozomi, a World Unite! team member from the share house I had booked to stay in.

Nozomi was very friendly and we took the limousine bus from Narita Airport. I was super excited and logged into the free Wi-Fi on the bus so then I could download Line. Line is like messenger and it connects us with the team as they offer support for the whole year even if we move around Japan. We got of the bus and I followed Nozomi who led us towards the Tozai Metro line and told us to remember our stop Kiba which is T13. We got off the metro and walked towards the share house. At the share house, I was shown to where I would be staying and given time to rest before the filling in of paperwork.

When the paperwork was done, I walked to the local my basket and picked something to eat and spent the evening talking to some of other residents.

The next morning, I met up with Nozomi and some of the others and we went to set up our JP bank account. Nozomi helped us throughout the whole process and once we were finished asked if we were going to head out for the day. I said yes as I was eager to explore. We headed to the metro and I gave her 1000¥ and she got me a PASMO card. I thanked her and headed out to explore.

My first stop was Nihombashi, only a few stops from Kiba and I had a wander around. I even went into a museum and looked at some interesting artefacts.

There is also an induction meeting, which lasts about an hour and a half. This gives you important information on getting a job whilst in Japan. You can do various jobs such as teaching English, babysitting, work at a restaurant etc. They explain the interview process and how to accept a business card which is really helpful. This is how I found out about Care Finder. This is babysitting site where you set up a profile and then arrange a meeting with the Care Finder team who then verify your profile. This is a good way to generate some income. I have met some lovely people through Caret Finder and it has helped me to boost my income.

Looking back on those first few days, I was glad that I went through a company like Bunac/World Unite! as they helped me get myself established in Japan. They also assisted me in getting a Japanese sim card, work, language school and a wonderful team that I can count on if I need assistance.

Language school and Work

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This was my group on the last day when we received our certificates.

One of the benefits of this programme is being able to attend language school. This is extra but it an opportunity to learn the basics of Japanese from native teachers but also a change to meet other travellers. I did the Hiragana and Katakana which is 4 weeks. I recommend this for those who want an introduction and basic foundation as there are lessons available at community centres.

As part of the support we get for the duration of our stay in Japan, we are sent job alerts through Line. I was alerted to a nursery job by Nozomi which was successful and my boss is keeping me on till end of March which is fantastic.

Another early job I did was one I found myself and that was as a waitress in a Japanese restaurant in Asakusa. I was wandering around and went to have lunch. As it was quiet, I got talking with the manager and left with a job. It was a wonderful place and I even went there for my 30th birthday. Unfortunately, the restaurant is no longer open.

I have also used Craigslist which does have some good jobs for freelance teaching English, schools, however, be careful as there are some that are not suitable for a working holiday participant. Although, my most recent job was one from Craigslist which is teaching English at a nursery/preschool. I love this place and began there in December 2019. I have met some lovely people and the children are fantastic. I work 3 days a week and will be working there till end of April 2020.

Experiences in Japan

I have experienced many things whilst in Japan so far and there’s still much to see and do. I have attended festivals which are wonderful celebrations for everyone to enjoy. I have worn a Yukata which is the summer kimono and it’s made of cotton. I also bought my own in Asakusa.

The Yukata in the photo opposite is the one I brought in Asakusa and I wore this on the last night of the festival at Yasukuni Shrine in Kudanshita. This is held over 3 nights, 13th-16th July 2019. It was a wonderful evening and many people come to attend the festivities where people come to honour their dead.

As I mentioned earlier, one of my reasons for doing the Working Holiday was to celebrate my 30th birthday. I definitely spoilt myself as I had a lovely hair treatment and haircut at Nalu76 a hair salon in Omotesando. This is a fantastic salon as the staff speak English, very friendly and professional. I then went to Asakusa and had a meal with some friends I had met at the World Unite! share house.

The following day I went to Disney Sea which is unique to Japan. I am a huge Disney fan and this is definitely a place from me. I left early and there was already a long queue however once it opened at 8am we got in quite quickly. It was a lovely day and I had a wonderful time especially exploring Mermaid Lagoon and the Arabian Cost. I stayed for the till 9pm which was when the evening show had finished.

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This was taken in the afternoon outside Mermaid Lagoon with my favourite Disney Princess Ariel.

One activity I highly recommend is held on the 3rd November for Culture Day and this Yabusame; archery on horseback. I watched this highly exciting sport at Meji Jingu Shrine in Harajuku and as a horse rider myself, I can see the dedication and skill these riders have achieved. It is popular and challenging as they have to hit 3 targets at gallop. Those that make it through the first round proceed to the next where the target is smaller and when hit confetti is released. Those who have competed for a year are allowed to wear their family crest. It is exhilarating and something I would watch again and again.

In Novemeber, my mum came to visit for two weeks and we had a wonderful time. We saw Mt Fuji, went to Teamlabs Borderless and Odaiba onsen called Odaiba Ōedo-onsen-monogatari. It is a fun place to visit as you can play festival games, wear yukata, enjoy food and drink as well as various treatments. You are given a wrist band when you enter and you use that to buy with then pay when you leave.

Pictures are Mount Fuji, Mum and I at Team labs and at Odiaba Onsen.

As I reflect I see my time in Japan has been a fantastic experience and I would do it all again. I have learnt much and have met so many people who I hope to remain in contact with. This is something I think everyone would benefit from; to be able to experience a new country and culture is eye-opening. To be honest, a year is not enough and I wish I could stay longer, however I am already planning my next visit.

I wish to say a big thank you to the team at World Unite! and at BUNAC for providing me with this amazing opportunity and hope my experience will inspire others to do a working holiday visa.

Ready for your own Working Holiday in Japan? Apply now!

Frauen- und Mädchenempowerment in Indien

Carin aus Deutschland unterstützt als Freiwillige ein Frauen- und Mädchenempowermentprojekt im indischen Bundesstaat Rajasthan. Ihr Projekt hilft Frauen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Kaste und ihres Bildungsstandes mehrfacher Benachteiligung ausgesetzt sind.

Nach meiner ersten Woche bei in Indien möchte ich meine Impressionen mit euch teilen. Vorab: Im neuen Projekt in Setrawa fühle ich mich “on the right place at the right time”.
Anmerkung: Das Frauen- und Mädchenempowermentprojekt bietet Bildungs- und Berufsbildungsangebote sowohl in der Stadt Jodhpur als auch in Setrawa, im ländlichen Indien, dem Standort, an dem auch Carin tätig ist.
Die ersten Tage waren sehr bewegend und ich war überwältigt von den vielfältigen und andersartigen Impressionen: Wir Freiwillige unterstützen einerseits die staatlichen Schulen beim Englisch-Unterricht und finden sehr begrenzte Ressourcen vor: Es gibt derzeit keine Tische, Stühle, Bücher oder sonstige Materialien.
Auf der anderen Seite trifft das Lachen der Kinder und deren Freude am Lernen, z.B. wenn wir Lernspiele zum Englisch-Spracherwerb durchführen, mich mitten ins Herz.
Wir unterrichten fünf Klassen in zwei offenen Räumen und die Level zwischen den Kindern variieren. Toll ist, dass die besseren Schüler den Kindern mit weniger Kenntnissen helfen. Der Gemeinschaftssinn ist großartig.
Unser kleines Team von vier Volunteers startet damit die erste von insgesamt drei “Mission Education” der neuen Sambhali-Projekte in Setrawa. Die Projekte im ländlichen Raum sollen schnell wachsen und zur Entwicklung der dörflichen Gemeinschaft beitragen. Dafür werden dringend weitere Freiwillige benötigt! Viele Menschen hier leben in sehr armen Lebensverhältnissen und leiden unter mangelden Zukunftsperspektiven.
Die Unterkunft ermöglicht es uns, vom Arbeitsalltag zu regenerieren und es gibt leckerer Verpflegung und eine sehr familiäre Atmosphäre. Inmitten der Wüste Thar gibt es eine friedliche Oase, in der unser Team kreatives Arbeiten unter freiem Himmel genießt.
Ich bin sehr dankbar, dass ich durch World Unite! meinen Volunteerplatz in einer solch interessanten NGO in Indien gefunden habe!

Hier findest du alle Infos zu Carins Projekt und dazu, wie du dich anmelden kannst.

Besuche uns gerne auf http://www.world-unite.de für weitere Infos!

Freiwilligeneinsatz mit Kindern in Tansania

Johanna aus Deutschland hat für drei Monate einen Freiwilligeneinsatz in einem Projekt für Kinder in Tansania absolviert. Hier erzählt sie dir von ihren Erfahrungen im Projekt, von ihrer Freizeit und ihrem Gastland.

 

Meine Reise begann am 6. September 2019. Noch nie bin ich alleine so weit gereist, ohne genau zu wissen, was auf mich zukommen würde. Als ich in Tansania ankam, wurde ich jedoch bereits herzlich von meinen Mitbewohnern empfangen.

Meine Einsatzstelle:

Mein soziales Projekt, in dem ich eingesetzt wurde, war das Chapakazi Center im Stadteil Pasua in Moshi. Ich war sehr erfreut, als ich mitbekam, dass meine Zimmergenossin bereits seit einem Monat dort eingesetzt war. Von nun an waren wir also zu zweit, was wirklich toll war, denn so konnten wir uns über Neuigkeiten und Erlebnisse austauschen. Zu unsere Aufgaben zählte das Unterrichten von Englisch oder Biologie – wir malten Tiere, Lebensmittel und Gegenstände an die Tafel, zeigten auf das jeweilige Symbol und fragten die Klasse, was die Wörter auf Englisch und Swahili waren. Nicht alle Kinder konnten dem Unterricht folgen, da die Alterspanne von zwei bis sieben Jahren reichte und knapp 50 Kinder in nur einem Raum untergebracht waren. Der restliche Tag bestand dann entweder aus Rechnen, indem wir den Kindern einfache Matheaufgaben gaben, oder aus Swahili, indem wir ihnen Buchstaben oder Buchstabenreihen (wie z.B. „cha-che-chi-cho-chu“) zu schreiben gaben.

Wir spielten natürlich auch. Die Lehrerin Hadija oder ihre Assistentin Deborah leiteten die Gruppe an und wir spielten Kreis-, Sing-, Tanz- und Klatschspiele. Wenn Johanna und ich eine Musikbox mitbrachten, tanzten wir gemeinsam im Klassenzimmer – das war immer der Hit.

Nach dem täglichen Mittagessen aus Makande (Mais und Bohnen), machten Johanna und ich den Abwasch, während die Kinder im Klassenraum zum Mittagsschlaf gelegt wurden. Um 16.00 Uhr war dann für uns Feierabend.

Freizeit:

Aber unser Aufenthalt in Tansania bestand nicht nur aus der Arbeit, sondern auch aus Freizeit. Wir unternahmen tolle Ausflüge – zu den Hot Springs, zu den Materuni Waterfalls, der Besuch eines Maasai Dorfes, kleine Spaziergänge und Wanderungen in der Umgebung sowie eine Safari. Am Wochenende taten wir, was alle Jugendlichen gern machen – Party. In der Stadt gibt es einige Bars und einen Club – wir hatten immer sehr viel Spaß!

Mein Fazit:

Mein Aufenthalt in Tansania ist ein buntes Erlebnis, aus meinem sozialen Projekt, dem Chapakazi Centre, aus den Kindern – die ich alle sehr liebgewonnen habe, aus Freundschaften mit den Einheimischen und aus Freundschaften mit Leuten aus meiner Heimat.

Meine Reise endete am 5. Dezember 2019 – diese drei Monate, die ich in Tansania verbringen durfte, gehören zur schönsten Zeit meines Lebens.

Asante sana!

Johanna

Freiwilligeneinsatz mit Kindern in Tansania – Jetzt bewerben!

Freiwilligeneinsatz im Nationalpark in Kenia

World Unite! Teilnehmerin Elizabeth aus den USA arbeitet für zwei Wochen als Freiwillige in einem Naturschutzgebiet in Kenia. In unserem Blog erzählt Elizabeth über ihre Arbeit mit den Rangern und ihre Zeit in Kenia.

Lasst mich euch etwas über die Lumo Community Wildlife Conservancy und die Ranger erzählen. Es handelt sich dabei um ein richtiges Community-Projekt. Ich habe unlängst mit dem Vorstand gesprochen und alle Mitglieder werden von den verschiedenen Gemeinschaften gewählt, die an der Gründung von Lumo beteiligt waren. Als die Arbeit des Wildtierschutzgebietes vor neunzehn Jahren begann, gab es nur freiwillige Ranger (von denen einige immer noch dort sind, aber jetzt bezahlt werden), und viele der neueren jungen Ranger hatten Eltern, die schon damals als Freiwillige im Lumo Sanctuary arbeiteten. Viele der älteren Ranger sind schon seit Anfang an dabei und kennen sich unglaublich gut mit dem Ökosystem aus.

Das Geld, das das Wildtierschutzgebiet durch Eintrittsgelder von Touristen, die Lion’s Bluff-Lodge, die Gebühren von Freiwilligen für Unterkunft und Verpflegung und die Gebühren von illegal im Schutzgebiet grasenden Farmtieren verdient, fließt in die Gehälter der Mitarbeiter, in Gemeinschaftsprogramme wie den Bau eines Klassenzimmers für behinderte Kinder und in Schulbänke , Wasserteiche (hier lebt man vollständig von der Regenwassernutzung) und Mittagessen für das Personal.

Derzeit gibt es 28 Ranger. Zu ihrem Job gehört, mit Kamera und GPS auf Patrouille zu gehen, um zu ermitteln, wo sich einige der Big 5 befinden, um die Informationen den  Safari-Guides weiterzugeben. Sie beaufsichtigen das Eingangstor, hüten oder fangen unbeaufsichtigtes Vieh wieder ein und bringen es ins Basislager und beaufsichtigen auch das „Bohrloch“, in dem sich ein Wasserpumpensystem für die Lodge und ein Wasserteich befinden (die Elefanten haben kürzlich die Hauptleitung auf der Suche nach Wasser kaputt getrampelt).

Falls ich es noch nicht erwähnt habe, versucht das Naturschutzgebiet wirklich, einige der Konflikte zwischen Mensch und Tier zu lindern, bei denen es sich hauptsächlich um Elefanten handelt, die versuchen, an Wasser zu kommen.

Ich muss sagen, dass ich die gesamte soziale Struktur und die Bräuche / Traditionen der Ranger als Anthropologin faszinierend finde. Ich bin sehr daran interessiert, die Wissensbestände der Ranger hier weiter zu vertiefen. Ich führe derzeit gerade Gespräch mit einem Ranger über die Einrichtung eines Universitätsfonds für ihn, damit er Wildtiermanagement studieren und danach das Lumo Sanctuary für mindestens 5 Jahre mit seiner Arbeit und dem neu gewonnenen Wissen unterstützt.

Am Mittwochmorgen musst ich leider aus Lumo abreisen, was mich sehr traurig gestimmt hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich am richtigen Ort fühle, bis ich wieder in Lumo bin.

Herzliche Grüße,

Elisabeth


Freiwilligenarbeit in einem Naturschutzgebiet in Kenia: Jetzt bewerben!

 

Freiwilligeneinsatz Marketing in Myanmar

Stefanie aus Deutschland hat für 3 Monate einen Freiwilligeneinsatz im Marketing in Myanmar absolviert und unterstützte dabei lokale Künstler bei der Gestaltung und im Verkauf ihrer Produkte. Hier erzählt sie vom Grund ihrer Reise, ihrem Freiwilligeneinsatz und ihrem Lieblingsmoment in Myanmar.

Mingalapar in Myanmar!

Warum ausgerechnet Myanmar? Diese Frage wurde mir nicht nur einmal gestellt, sie beantwortet sich aber schnell, sobald man einmal hier ist: Denn in Myanmar kann man noch ein Reiseziel erleben, welches noch nicht vollkommen vom Tourismus eingenommen wurde und sich (noch) viele seiner Traditionen bewahrt hat. So sieht man auf den Straßen sowohl Frauen als auch Männer im traditionellen Longyi – ein Stück Stoff, welches kunstvoll um die Hüften gebunden wird. Ich kann nur empfehlen, sich auch selbst einen zu kaufen und diesen zu tragen – jedes Mal, wenn ich dies tat, konnte ich viele freudige Blicke der Einheimischen auf mich ziehen und das ein oder andere Kompliment dafür ernten.

Volunteering für lokale Künstler und Kunsthandwerk

Nun aber zum hauptsächlichen Grund meines Aufenthalts. Auf der Suche nach einer Auslandserfahrung, die mich auch beruflich voranbringt, stieß ich auf das Volunteering für Hla Day. Und ich kann sagen, dass es für mich die absolut richtige Entscheidung war! Hla Day ist eine soziale Organisation, die lokales Kunsthandwerk mit modernem Design verbindet und damit zahlreiche zauberhafte Produkte im Shop verkauft.

Da alle Produkte in Myanmar hergestellt werden, generiert Hla Day für zahlreiche lokale Künstlergruppen eine konstante Arbeit verbunden mit einem regelmäßigen Einkommen.

Derzeit arbeiten sie mit über 60 Gruppen zusammen und jedes einzelne Produkt hat eine Geschichte zu erzählen! So zählen zu den Künstlergruppen Menschen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen, die von Armut betroffen sind oder in Krisengebieten wohnen. Durch Hla Day können sie ihren Alltag besser meistern und sind sehr stolz auf die Produkte, die sie herstellen. Vor allem Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund, weshalb viele Produkte angeboten werden, die aus recycelten Materialien hergestellt wurden. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich persönlich hätte am liebsten jedes der Produkte gekauft und finde das Konzept absolut großartig.

Obwohl der Shop jeden Tag geöffnet ist, hatte ich eine normale Arbeitswoche von Montag bis Freitag. Schnell wurde ich von den liebenswerten Kollegen ins Team aufgenommen, welche mir auch jegliche Fragen zu Land und Leuten beantworteten und stets für Spaß zu haben waren. Da ich bereits zuvor im Bereich Marketing gearbeitet hatte, durfte ich Hla Day ebenfalls in diesem Bereich tatkräftig unterstützen und vor allem meine Adobe Kenntnisse vertiefen. Ich denke es ist auf jeden Fall von großem Vorteil, wenn man schon etwas Erfahrung im Bereich Marketing und Design mitbringt, da dieses Praktikum nicht nur ein reiner Urlaub sein sollte.

Unterkunft

In Yangon kannst du zwischen zahlreichen Standards für deine Unterkunft wählen. Aufgrund des Preises entschied ich mich für ein Bett im 6-Bett Zimmer eines Bed & Breakfast. Das B&B ist sehr sauber, man hat genug Platz im Zimmer und Dank eines Vorhanges neben dem Bett auch genug Privatsphäre. Absolut zauberhaft ist außerdem das Personal, welches sich stets um mich gekümmert hat und bemüht war, mir einige burmesische Redewendungen beizubringen. Gar nicht so einfach! Außerdem bereiteten sie speziell für mich täglich eine typische Lunchbox zu, die aus Reis und leckeren Gemüse, Omelette oder Currys bestand. Ich konnte dort außerdem meine Wäsche waschen lassen und sie beantworteten mir alle Fragen, die anfielen.

Das B&B ist circa 15 Gehminuten von Hla Day entfernt, man kann sich aber auch ganz einfach ein Taxi bestellen und ist ebenfalls schnell da. Ich fand es jedoch spannend, so viel wie möglich vom alltäglichen Leben mitzubekommen und durch die Straßen zu spazieren. Da es in der Unterkunft leider kein Abendessen gab, machte ich mich nach der Arbeit meist auf die Suche danach. Besonders Streetfood findet man in Yangon überall und ich kann nur empfehlen, es auch zu probieren! Meist ist es nicht nur sehr günstig, sondern schmeckt auch absolut lecker. Außerdem gibt es viele leckere Früchte sowie die typischen Teestuben zu entdecken – solltest du auf extra süßen Tee stehen, ist das genau das richtige!

Freizeit

Natürlich darf in so einem wundervollen Land auch die Freizeit nicht zu kurz kommen! Am Wochenende hat man genug Zeit, Land und Leute zu erkunden. So machte ich mich alleine oder mit Freunden auf und konnte nicht nur in Yangon selbst, sondern auch außerhalb viel sehen. Bei einer Fahrradtour entdeckte ich die wundervollen Bewohner Dalas auf der anderen Seite des Flusses in Yangon und auch bei einer Fahrt mit dem Circular Train kommt man den Einheimischen sehr nahe. Weitere Highlights war ein Besuch der Pagoden in Bago, ein Wochenende am Nwge Saung Beach sowie einige Tage in Hpa-an!

Es gibt auf jeden Fall genug zu entdecken und ich hatte kein Wochenende, an dem mir langweilig geworden wäre.

Da das Visum, welches man für den Aufenthalt beantragt, (leider) nur 70 Tage gültig ist und mein Aufenthalt 3 Monate betrug, musste ich dies nach einiger Zeit auch erneuern. Hieß in meinem Fall: ein verlängertes Wochenende mit einer Freundin in Bangkok! Es war toll, zwischendurch etwas anderes zu sehen und die Vorzüge eines touristischen Ortes zu genießen.

Sicherheit

Die Burmesen sind vor allem neugierig, freundlich und hilfsbereit. Da ich offensichtlich wie eine Ausländerin aussehe, wurde ich von den meisten Menschen auf der Straße zunächst angestarrt.

Mein liebster Moment kam aber dann: Nachdem ich ihnen ein Lächeln geschenkt hatte, kam dies mit umso größerer Begeisterung zurück.

Da das Land für so eine lange Zeit geschlossen war, ist es für die meisten Menschen unglaublich spannend, auf Touristen zu treffen, viele haben noch nie welche gesehen (oder sehen einen zumindest so an). Jedoch sind sie immer zurückhaltend und nie aufdringlich und was könnte schöner sein, als Leute durch ein einfaches Lächeln oder ein gemeinsames Foto glücklich zu machen.

Natürlich läuft in diesem Land trotzdem nicht alles richtig, jedoch kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung berichten, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt habe. Vor allem in Yangon und als Frau muss man sich keine Sorgen machen, alleine oder nachts unterwegs zu sein. Lasst euch außerdem nicht davon verwirren, dass die Autos trotz Rechtsverkehrs Rechtslenker sind – die Burmesen sind daran gewohnt und wissen, damit umzugehen.

Pagoden everywhere!

Wusstet ihr, dass Myanmar Platz eins des World Giving Index belegt? Spätestens nach einigen Tagen hier glaubt man dies auch: Geld- und Essensspenden gehören zum alltäglichen Leben und sind für die Einwohner vollkommen selbstverständlich. So trifft man morgens auf zahlreiche Mönche, die Essensspenden für ihr Mittagessen sammeln und vor allem an den Pagoden wird reichlich gespendet. Apropos: Pagoden findet ihr wirklich überall und sie strahlen eine unglaubliche Magie aus. Besonders beeindruckend ist natürlich die Shewadagon Pagode nachts, wenn das Gold in alle Richtungen glänzt. Aber auch wenn man aus der Stadt fährt wird man überall goldene Spitzen und Pagoden entdecken, absolut traumhaft!

Viele Grüße,

Stefanie (aus Deutschland)

Hier findest du alle Infos zu einem Praktikum oder Freiwilligeneinsatz im Bereich Marketing oder Design in Myanmar.

Freiwilligenarbeit auf einer Pferderanch in Südafrika

Unsere Teilnehmerin Anita aus Australien berichtet über ihren 5-wöchigen Freiwilligeneinsatz auf einer Pferderanch in Westkap, Südafrika. Zu ihren Aufgaben auf der Ranch gehörten das Füttern, Pflegen und Pflegen von Pferden und Ponys sowie das Begleiten von Reittouren für Touristen entlang paradiesischer weißer Sandstrände!


22. September: Die Reise nach Kapstadt, Südafrika, beginnt.

Ich mache einen Zwischenstopp in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba für meinen Anschlussflug. Es ist 4:45 Uhr morgens, 6:45 Uhr äthiopischer Zeit. Wir fliegen durch die Berge von Addis und als wir in die Nähe der Landebahn kommen, kann ich die Slums der Stadt sehen. Wir landen und ich trete meinen Anschlussflug nach Kapstadt an. In Kapstadt angekommen werde ich von Kos abgeholt, der gemeinsam mit seiner Frau Sarah die Pferderanch leitet und bei denen ich wohnen werde.

Wir starten die zweieinhalbstündige Wal-Küstenroute nach Pearly Beach.

Die Route hat majestätische Sandsteinberge auf der einen Seite und das Meer auf der anderen Seite. Ich bemerke die Vielfalt der einheimischen Fynbos-Pflanzen überall. Die Pflanzen am Kap sind botanisch vielfältiger als der reichste tropische Regenwald Südamerikas. Hier gibt es über 9000 Pflanzenarten. Während wir weiterfahren, hoffe ich, vom Fenster aus einen Wal zu sehen.

Entlang dieser Küste leben südliche Glattwale, Buckelwale, Brydewale und sogar Orcas, obwohl sie selten sind. Sie ziehen ihre Jungen im flachen Wasser auf, um großen Raubtieren auszuweichen. Sie kommen von Juni bis November während ihrer jährlichen Wanderung von ihren eisigen Nahrungsgebieten vor der Antarktis in die wärmeren Gewässer vor dem südlichen Afrika, wo sie ihre Jungen füttern und aufziehen. Sie sind in diesem Jahr später dran als erwartet, also bin ich sicher, sie während meines Aufenthalts hier zu sehen. Wir fahren durch die Stadt Gansbaai, ausgesprochen “Hansbi” und “Gänsebucht”. Es ist weltweit die Hauptstadt des Weißen Hais.

Wir kommen auf der Ranch an. Ich beziehe meine Unterkunft in einer ehemaligen Scheune, die zu einem bequemen Cottage umrenoviert wurde.

Nachdem ich kaum geschlafen habe, esse ich schnell mit Kos, Sarah, ihrem Sohn Chis und den Freunden Chantelle und Steven zu Abend. Dann krieche ich ins Bett und schlafe tief. Am nächsten Morgen geht es dann direkt los mit meinem Freiwilligeneinsatz!

Wir reiten zum Pearly Beach und die Pferde laufen die exquisiten weißen Sandstrände entlang. In der Ferne sehen wir mehrere südliche Weißwale.

Einer von ihnen bricht durch die Wasseroberfläche und es ist unglaublich, dies zum ersten Mal zu sehen. Zurück geht es dann durch die Dünen, auf und ab. Die Pferde galoppieren die Dünen hinauf. Wir müssen dabei auf Maulwurflöcher achten, denn wenn die Pferde darauf treten, brechen sie hindurch und du verlierst als Reiter dein Gleichgewicht. Also hältst du mit einer Hand die Zügel und mit der anderen den Sattel.

Meine Reitfähigkeiten verbessern sich jeden Tag enorm.

Ich bin schon bald in der Lage, andere Pferde als Handpferde mitzuführen, sogar manchmal mit einem Rucksack voller kühler Getränke und Snacks. Bei schönem Wetter schwimmen wir mit den Pferden.

Auch bei den Pferden mache ich Fortschritte: Zu Anfang reite ich auf einem Pony namens Jinx und dann auf den größeren Pferden Mardi, Kimo und Rocky. Es gab ein Pferd names Pride, auf dem ich unbedingt reiten wollte, und mir wurde immer gesagt, dass er nur für erfahrene Reiter geeignet sei. Endlich war der Tag gekommen, an dem alle anderen Reiter relative Anfänger waren und ich Pride reiten durfte. Von dem Moment an, als ich auf ihm saß, wurde mir klar, wie kraftvoll dieses Pferd war. Ich musste ihn immer wieder zurückhalten. Er ist ein richtiges Energiebündel, reines Feuer – aber mit einer sanften Seele.

Ich helfe oft dabei, die Pferde ins Meer zu führen und manchmal kann ich sie auch im Wasser reiten. Es ist ein komisches Gefühl, wenn ein Pferd unter dir schwimmt, plötzlich fühlst du dich schwerelos. Und dann spürst du, wie die Kraft des Pferdes gegen die starke Strömung ankämpft, während du dich an ihrer Mähne festhältst und zurück ans Ufer getragen wirst. Eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.


An meinem letzten Tag habe ich meinen ersten Sturz von Pride. Ich galoppierte den Strand hinunter und hatte Mühe, das Pferd unter Kontrolle zu halten. Plötzliche drehte sich Pride scharf und ich fiel sofort runter. Zum Glück landet man auf Sand relativ sanft. Ich konnte sofort wieder aufsteigen und zur Gruppe zurückgaloppieren.

Die fünf Wochen am Pearly Beach vergingen wie im Flug und jetzt reise ich nach Kapstadt, wo ich in einem tollen Hostel namens Once in Cape Town wohne. Das Hostel bietet viele Touren in der Stadt und Umgebung an und ich habe Mitbewohner aus der ganzen Welt. Mit meiner brasilianischen Mitbewohnerin und ihrer chilenischen Freundin – Makarena und Gabriella – bin ich schon auf den Tafelberg gefahren. Die Aussicht dort oben ist unglaublich. Ich habe auch Hout Bay besucht, mit ihrem Hafen und schönen Strand, der von Bergen umgeben ist.

Viele Grüße,

Anita

Auf unserer Webseite findest du alle Informationen zu Anitas Freiwilligeneinsatz und wie du dich anmelden kannst!