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Praktika, Freiwilligenarbeit, interkulturelles Lernen in Tansania, Sansibar, Indien, Marokko, Israel, Nicaragua, Bolivien, China, Ghana, Japan u.a.


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Als Psychologin in Nicaragua – Judiths Freiwilligeneinsatz in der Minibiblioteca

World Unite! Teilnehmerin Judith hat einen Freiwilligeneinsatz als Psychologin in León, im schönen Nicaragua gemacht. Auch nach ihrer Rückkehr ist Judith weiterhin mit ihrer Einsatzstelle in Kontakt! Ihre Erfahrungen könnt ihr hier nachlesen. 

Ich habe als Psychologin/Psychotherapeutin einen 1-monatigen Freiwilligendienst in der Minibiblioteca in León/Nicaragua gemacht.

Schon vor meinem Aufenthalt wurde ich von den Mitarbeitern von World Unite! gut auf den Einsatz vorbereitet. Es gab praktische Infos zu benötigten Versicherungen, Impfungen, Formalia, etc. und auch Informationen zur Kultur in Nicaragua. Bei Fragen meinerseits war meine Ansprechpartnerin immer sofort zur Stelle und half weiter. Ich wusste vorher schon über meine Unterkunft Bescheid und wurde dann an meinem ersten Tag mit einem Transfer vom Flughafen direkt zur Unterkunft in meiner Gastfamilie gefahren.

Meine Gastfamilie war sehr freundlich und aufgeschlossen und half bei Problemen immer gerne weiter. An einem meiner ersten Tage wurde ich in León von einer Mitarbeiterin willkommen geheißen und sie zeigte mir die Stadt und die Minibiblioteca. Dort lernte ich erstmal meine Kollegin kennen, mit der ich zusammen arbeiten würde. Am Tag darauf lernte ich das Projekt mit den Mitarbeitern und den Kindern kennen. Das Projekt betreut ca. 40 Kinder im Nachmittagsbereich. Es gibt Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Projekte, die angeboten werden.

Meine Aufgabe war es, zusammen mit meiner Kollegin ein Angebot für 7 verhaltensauffällige Kinder aufzubauen. Meine Arbeitszeiten variierten. Meist machten wir zu Beginn der Woche einen Plan, was in der Woche ansteht, und richteten daran unsere Arbeitszeiten aus. Wir erarbeiteten in der Zeit, in der ich vor Ort war, eine therapeutische Gruppe für die 7 Kinder und begannen in der zweiten Woche mit unseren Sitzungen. Daneben wurde eine Eltern-/bzw. Angehörigengruppe begonnen. Außerdem gab es wöchentliche Module zum Thema “Ärger” mit der gesamten Gruppe von Kindern. Die Arbeit mit meiner Kollegin hat vom ersten Tag an Spaß gemacht und wir waren ein super gutes Team!

Neben der Arbeit habe ich auch viel die Stadt und (wegen der geringen Aufenthaltsdauer) leider nur ein wenig das Land kennen lernen können. León ist wunderschön und hat viele schöne Bars, Kaffees und Kneipen. Ich war abends oft unterwegs, entweder beim Pub Quiz oder beim Salsa tanzen mit anderen Freiwilligen aus meiner Gastfamilie und auch Nicas, die ich kennenlernte. An den Wochenenden habe ich einige Tours mit den in León überall zu findenden TourAnbietern gemacht (z.B. eine Wanderung auf einen Vulkan, eine Mangroventour, eine Tour nach Granada). Außerdem habe ich mir mit einer anderen Freiwilligen ein Auto geliehen und wir haben selbst das Land erkundet. Das hat besonders viel Spaß gemacht.

Der Rücktransfer zum Flughafen war dann wieder super von World Unite! vorbereitet und ich bin gut wieder in Deutschland angekommen.

Ich bin weiter mit meiner Einsatzstelle in Kontakt und werde bestimmt noch einmal wieder hinfahren! Ich kann nur jedem empfehlen, eine solche Erfahrung auch selber zu machen! Und kann als Organisation World Unite! wärmstens weiter empfehlen!

Judith, Deutschland

Die Infos zur Minibiblioteca und zu unseren Volunteering-Möglichkeiten in León findest du hier.

 


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Kulturelles Lernen durch Volunteering: Justus und Johanna in Tansania

Wie ein Freiwilligeneinsatz im Ausland die eigenen interkulturellen Kompetenzen erweitert und zum kulturellen Austausch zwischen Freiwilligen und den Menschen in ihrem Gastland beiträgt, zeigt das Beispiel unserer Teilnehmer Johanna und Justus aus Deutschland, die derzeit einen Freiwilligeneinsatz in einer Tagesbetreuung und Schule für Kinder in Moshi, Tansania, absolvieren. Hier die Rückmeldung der beiden: 

Mit unserem Projekt sind wir super zufrieden und es macht uns beiden total viel Spaß. Mit den Lehrerinnen haben wir uns jeweils für eine Klasse eingeteilt, damit wir die Kinder auch richtig kennen lernen können. In diesen Klassen fange wir auch schon an richtig alleine zu unterrichten. Hierfür bekommen wir immer einen kleinen Spickzettel und natürlich die Hilfe der Lehrer! Besonders lehrreich ist nicht nur für die Kinder der Kiswahili-Unterricht, den  wir geben. Hierfür erklären uns die Lehrerinnen am Tag bzw. am Morgen zuvor was wir unterrichten und welche Bedeutung es hat. Zudem bringen sie uns und den Kindern immer wieder Lieder und Klatschspiele bei, sodass wir richtig lernen. Nach der Schule sitzen wir immer noch eine Stunde zum Tee zusammen und reden über den Tag, dieses Land und auch über unsere Heimat/Kultur.

Fazit: Nicht nur du als Freiwillige_r stellst bei Volunteering im Ausland deine Kenntnisse und Fähigkeiten einer guten Sache zur Verfügung, sondern du erhältst von deiner Einsatzstelle mindestens genau so viel and Kenntnissen und Fähigkeiten zurück! 

Johanna und Justus, wir wünschen euch noch eine tolle verbleibende Zeit und danken euch und eurer Einsatzstelle für eure tolle Arbeit!

Hier findet ihr die Infos zu den Tagesbetreuungseinrichtungen und Schulen, mit denen wir in Moshi zusammen arbeiten.

 


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Einfach unvergesslich: Saras Famulatur in Moshi, Tansania

World Unite! Teilnehmerin Sara aus Kanada hat kürzlich eine Famulatur in Moshi, Tansania absolviert. Warum ihr die Zeit dort als unvergesslich in Erinnerung bleiben wird, beschreibt Sara dir in unserem Blog.

Ich hatte eine wundervolle Zeit in Moshi, Tansania, wo ich eine Famulatur im Pasua Health Care Center absolviert habe. Die Mitarbeiter im Krankenhaus haben mich sehr freundlich aufgenommen. Wir konnten entscheiden, in welchem Bereich wir jeden Tag mitarbeiten wollten, um sicherzustellen, dass wir auch Erfahrung auf der Grundlage unserer Interessen sammeln konnten.

Wir haben sowohl in der stationären Aufnahme, in der Ambulanz, der Entbindungsstation als auch im Labor und anderen Abteilungen mitgearbeitet. Das Personal war immer sehr offen und freundlich und darum bemüht, uns Erklärungen zu ihrer Arbeit zu geben. Es hat mir die Augen geöffnet, zu sehen, wie auch mit weniger zur Verfügung stehenden Ressourcen Patienten gut versorgt und behandelt werden können.

Meine Empfehlung an zukünftige Teilnehmer wäre es, den Aufenthalt mit einem Swahili Sprachkurs zu beginnen, da sprachliche Grundkenntnisse den Umgang mit den Patienten definitiv bereichern. Zum Glück sprechen die Mitarbeiter im Krankenhaus auch Englisch!

Moshi ist eine tolle Stadt. Es ist leicht zu entdecken und man gelangt eigentlich zu Fuß überall hin.  Es gibt tolle Kaffeehäuser (wir sind letzten Endes jeden Tag zum selben gegangen, da der Kaffee dort so gut war)! Während unseres Aufenthaltes wurde Ramadan gefeiert, was uns die Möglichkeit gab, einen besondern Einblick in die Kultur und das lokale Essen zu bekommen. Wir wurden sogar eingeladen, Speisen mit den Menschen vor Ort zuzubereiten, was eine wunderbare Erfahrung war.

Letztlich muss ich einfach noch sagen, dass World Unite! eine großartige Organisation ist! Die Mitarbeiter waren sehr gut organisiert und immer für uns verfügbar, um unsere Fragen zu beantworten. Das Team in Moshi war sehr nett und hat uns herzlich willkommen geheißen!

In unserer Freizeit haben wir einen Tagesausflug zu den heißen Quellen unternommen und an einem anderen Wochenende eine Safari, alle organisiert von World Unite! Beide Erlebnisse waren absolut atemberaubend! Die Planung war total einfach und man muss sich um nichts kümmern.

Für mich war es das erste Mal in einem afrikanischen Land und es war ein Erlebnis, an das ich mich für immer erinnern werde! Wenn ich drei Begriffe nennen müssten, um meine Reise zu beschreiben, wäre dies Augen öffnend, erstaunlich und außerhalb meiner Komfortzone.

Zuletzt schlage ich dir noch vor, dass du Sansibar für ein Wochenende besuchst, der Strand ist einfach fantastisch!

Genießt eure Reise!

Hier findest du die Info zu unseren Famulaturen und Krankenhauspraktika in Tansania. 

Du möchtest auf Safari gehen? Oder lieber einen entspannten Badetag bei den Hot Springs? Auf Budget Safari findest du dazu die Infos. 

 


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Freiwilligenarbeit und Praktikum Bärenschutz und Natur-Touren in Japan

Im Asasama Naturschutzgebiet (75 Minuten per Schnellzug von Tokio) organisieren wir Freiwilligenarbeit und Praktika im Bärenschutz und Ökotourismus.

In den Wäldern rund um die Kleinstadt Karuizawa leben etwa 160 asiatische Schwarzbären. Die Bären kommen regelmäßig in die Stadt und stellen eine Gefährdung für Menschen dar. Sie wurden aus diesem Grund in der Vergangenheit gejagt. Die Bärenschutzorganisation hat viele der Bären mit Halsbändern mit Sendern ausgestattet und kann somit die Bewegungen der Bären nachverfolgen. Kommt ein Bär zu nahe an die Stadt, so rückt das Einsatzteam mit einem speziell ausgebildeten Karelischen Bärenhund an, dessen Gebell den Bär zurück in den Wald drängt. Als Freiwillige(r) oder Praktikant(in) hilfst du mit, die Bewegungen der Bären zu verfolgen, mit den Hunden auszurücken, Bären einzufangen, um Sendehalbänder anzulegen, Bären aus Rotwildfallen zu befreien und im Besucherzentrum Touristen und Schulklassen über Bären und Natur zu informieren. Es werden auch Naturtouren angeboten, die du begleitest und dabei die Guides unterstützt. Besonders beliebt bei Kindern ist etwa das Beobachten der 80 cm großen Japanischen Riesengleithörnchen, die bis zu 160 Meter weit von Baum zu Baum gleiten. Der Einsatz ist auf Englisch möglich und Unterbringung guten Standards wird kostenfrei gestellt.

Mehr Details gibt es auf der World Unite! Website:
http://www.world-unite.de/auslandspraktikum-volunteering/japan/oekotourismus-naturschutz-biologie-nationalparks.html


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7 Arten, einen Kanga zu tragen

… wusstest du schon, dass es viele verschiedene Arten und Weisen gibt, einen Kanga zu tragen, ein traditionelles Kleidungsstück der Frauen in Tansania und Sansibar? Kaum jemand, der sich nicht in die farbenfrohen Stoffe verliebt! Unsere Teilnehmerin Maike zeigt dir, wie man einen Kanga je nach Anlass passend trägt. 

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Kangas sind bunt bedruckte Baumwollstoffe, die von vielen Frauen in der Region der Großen Afrikanischen Seen getragen werden. Im östlichen Teil der Region sind Kangas häufig mit Sprichwörtern oder Phrasen auf Kiswahili bedruckt.

Je nach Anlass gibt es sehr unterschiedliche Arten, einen Kanga zu wickeln und zu tragen. Unsere Teilnehmerin Maike zeigt dir, wie es richtig geht!

Klicke auf die Fotos, um zu sehen, für welchen Anlass Maike ihren Kanga trägt! 


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Meine Famulatur in Tansania in nur einem Wort…

Medizinstudentin Claudia aus Kanada hat gemeinsam mit zwei Studienkolleginnen eine Famulatur in einem Krankenhaus in Moshi/Kilimanjaro durchgeführt. Ihre Zeit in Tansania fasst sie in nur einem Wort zusammen. Welches das ist, kannst du hier nachlesen: 

Wenn ich nur ein Wort hätte, um meine Famulatur in Tansania zu beschreiben, dann wäre dies „die Augen öffnend“. Ich habe mich ohne besondere Erwartungen für eine Famulatur im Ausland angemeldet. Mein primäres Ziel war es nicht so sehr, mein medizinisches Wissen zu erweitern, sondern stattdessen zu lernen, wie medizinische Versorgung in einem Entwicklungsland und mit limitierten Ressourcen funktioniert.

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich durch meine Famulatur diese Ziel mehr als nur erreicht habe. Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte auch die Landessprache beherrscht und so noch mehr vor Ort beitragen können. Dennoch waren die Mitarbeiter im Krankenhaus einfach großartig und immer bereit, uns in ihre Arbeitsweisen einzuführen.

Auch die örtlichen Koordinatoren waren fantastisch und haben viel dazu beigetragen, dass ich mich in Moshi stets sicher und zu Hause fühlte. Ich fand es toll, dass wir vor Ort in verschiedene Traditionen und Lebensweisen inkludiert wurden, z.B. wie lokales Essen gekocht wird; oder zu sehen, wie das Leben in einem tansanischen Dorf funktioniert.

Ein großes Danke an das gesamten Team von World Unite!, dass ihr mir diesen Aufenthalt ermöglicht habt!

Hier findest du viele weiter Infos zu Famulaturen, Pflegepraktika und Freiwilligeneinsätzen im Bereich Medizin, Therapie, Pflege. 

 


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Soziale Arbeit-Praktikum in Tansania: Marie im Lutindi Mental Hospital

Was haben eigentlich Kultur und Psychologie miteinander zu tun? Diese Frage beantwortet uns Marie, die kürzlich ein Praktikum für Soziale Arbeit im Lutindi Mental Hospital in Tansania absolviert hat. Ihre Erfahrungen kannst du hier nachlesen: 

 

Seit inzwischen einem Monat befinde ich mich im Lutindi Mental Hospital, das sich in den idyllischen westlichen Usamabara-Bergen der Tanga-Region in Tansania befindet. Eine fast einstündige, erlebnisreiche Pikipiki-Fahrt über die steile und kurvenreiche Schotternpiste von Korooge hoch, führt einen vorbei an ein paar wenigen Dörfern direkt zur Klinik, welche sich fast am Gipfel des Berges befindet. Hier werden derzeit über 70 Männer und Frauen mit psychischen Erkrankungen von einem multiprofessionellen Team behandlet.

Die Arbeit gestaltet sich sehr vielfältig und ich wurde zu Beginn umfangreich über alles Wissenswerte aufgeklärt. Auffallend und interessant ist, wie sehr eine psychische Störung vom Glauben, den eine Kultur innehat, gelenkt sein kann. Der direkte Patientenkontakt variiert aufgrund der Sprachbarriere, überraschend häufig sind jedoch auch (gute) Englischkenntnisse vorhanden.

Durch die Abgeschiedenheit habe ich das Gefühl, mehr von den Menschen, ihrer Kultur und dem alltäglichen Leben mitzubekommen, denn man ist irgendwie Teil davon. Auch die Grundlagen der Sprache lernt man automatisch schneller, da sie konstant zu hören und stellenweise das einzige Mittel zur Verständigung ist. Mit den Einheimischen habe ich persönlich bisher durchwegs sehr positive Erfahrungen machen dürfen und bin immer wieder von der unwahrscheinlichen Herzlichkeit und Offenheit berührt.

Neugierig? Hier findest du die Details zu diesem Praktikum.

http://www.world-unite.de/auslandspraktikum-volunteering/tansania/psychiatrie-drogenentzug-ergotherapie-lutindi.html

Auch unsere Praktikantin Martine aus der Schweiz hat ein Praktikum im Lutindi Hospital absolviert. Ihre Erfahrungen kannst du hier nachlesen.

https://afrikaasienlateinamerika.wordpress.com/2017/02/13/martine-psychologie-praktikantin-in-tansania/